Archiv für den Monat: Februar 2014

intaktiv wirbt auf Facebook für „un-heil“

Mit dem Slogan „Es ist ein Junge! Was passiert mit seiner Vorhaut?“ wirbt intaktiv auf Facebook für das Ende 2016 in einer Neuauflage erschienene Buch „un-heil –  Vorhaut, Phimose & Beschneidung: Zeitgemäße Antworten für Jungen, Eltern und Multiplikatoren“ von Mario Lichtenheldt. Die Kampagne wendet sich vor allem an Eltern und an Kinderrechten interessierte Menschen.


Wir hoffen, damit viele Interessierte zu erreichen und so die in „un-heil“ enthaltenen umfassenden Informationen über die Vorhaut, ihre Funktionen und die Folgen ihrer Amputation weiter in die Gesellschaft zu tragen.

Abschaffung der Befunddokumentation für Phimose?

ÜberweisungsscheinWenn eine „Phimose-OP“, beispielsweise wegen einer Vorhautverengung*, durchgeführt wird, muss bisher eine umfassende und 10 Jahre aufzubewahrende Dokumentation erfolgen, die unter anderem Fotos vor und nach dem Eingriff enthält. Nun beabsichtigt die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein jedoch, dem Bewertungsausschuss Ärzte  einen Antrag auf eine neue Eingruppierung von Vorhautoperationen vorzulegen, die ein Wegfallen der bisher erforderlichen Dokumentation zur Folge hätte. Begründet wird die Forderung nach Abschaffung der Fotodokumentation u. a. damit, dass sie eine Verletzung der Intimsphäre der Kinder darstelle und ein hohes kinderpornographisches Missbrauchspotenzial beinhalte.

Update 17.02.2014: Brief von intaktiv an den Bewertungsausschuss

Update 23.04.2014: Antwortschreiben der KBV

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