Archiv der Kategorie: Aktion

6. Worldwide Day of Genital Autonomy in Köln

WWDOGA2015Bereits zum sechsten Mal wird am 07. Mai 2018 mit dem Worldwide Day of Genital Autonomy (Welttag der genitalen Selbstbestimmung) an die zukunftsweisende Entscheidung des Kölner Landgerichts im Jahr 2012 erinnert, mit der die medizinisch unnötige Vorhautamputation bei einem Jungen für unrechtmäßig erklärt wurde.

MOGiS e. V., intaktiv e. V. und zahlreiche weitere deutsche und internationale Organisationen rufen aus diesem Anlass auf zu einer

Kundgebung in Köln am Montag, dem 07.05.2018
Beginn: 10:30 Uhr, Landgericht, Luxemburger Str. 101
Zentrale Kundgebung: 12:00 Uhr, Wallrafplatz am WDR-Funkhaus

Unter den Redner/innen ist neben der intaktiv-Vorsitzenden Viola Schäfer auch unsere Botschafterin Dr. Necla Kelek.

Inhaltlicher Schwerpunkt ist in diesem Jahr die im Vergleich zu den afrikanischen Bräuchen deutlich weniger von der Öffentlichkeit wahrgenommene weibliche Genitalverstümmelung in Asien. Der WWDOGA 2018 fordert verstärkten Einsatz auch gegen diese „weniger invasiven“ und medikalisierten Formen weiblicher Genitalverstümmelung. TERRE DES FEMMES richtet hierzu am Sonntag, den 6. Mai 2018 um 11 Uhr in der Alten Feuerwache in Köln eine Podiumsdiskussion aus.

intaktiv appelliert an Islands Parlamentsabgeordnete

Wie viele unserer Unterstützer wahrscheinlich bereits wissen, plant Island als weltweit erstes Land, die nicht-therapeutische Vorhautamputation („Beschneidung“) an Jungen zu verbieten. Derzeit wird der entsprechende Gesetzentwurf in Island und weltweit mit Spannung verfolgt und diskutiert.

intaktiv hat sich am 7. März 2018 mit einer Nachricht an die Abgeordneten des isländischen Parlaments gewandt, um sie über die Folgen und Tragweite von Vorhautamputationen für die betroffenen Jungen und Männer zu informieren und die Relevanz ihrer Entscheidung vor dem Hintergrund der UN-Kinderrechtskonvention zu verdeutlichen.

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intaktiv zu Gast bei der Beauftragten der hessischen Landesregierung für Kinder- und Jugendrechte

Wir haben uns an Dr. Katharina Gerarts gewandt, die in diesem Jahr zur neuen Beauftragten für Kinder- und Jugendrechte der hessischen Landesregierung berufen wurde. Daraufhin wurde intaktiv von ihr ins hessische Landesministerium für Soziales und Integration in Wiesbaden eingeladen.

Frau Dr. Katharina Gerarts

Am 18.09. fand dort ein einstündiges Gespräch statt, das die Pädagogin und Kindheitsforscherin mit dem Vereinsmitglied Andreas A. und der Vorsitzenden Viola Schäfer führte. Frau Dr. Gerarts war sehr interessiert an der Arbeit des gemeinnützigen Vereins und reagierte offen und empathisch auf die Schilderungen von Andreas A., der seine Erfahrungen als von „Beschneidung“ betroffener Mann berichtete. Zudem sorgte Frau Dr. Gerarts für eine gemeinsame Vorstellung mit Klaus Stehling, der sich als Referent der Stabsstelle Antidiskriminierung des Ministeriums für die Rechte intersexueller Menschen einsetzt. Eine Fortsetzung des Kontakts mit Katharina Gerarts wurde ihrerseits angeboten, worauf der Verein gerne zurückkommen wird. intaktiv dankt Frau Dr. Gerarts sehr herzlich für die Einladung, sowie für ihre unbefangene Offenheit und ihr Interesse.

Erfolgreicher Worldwide Day of Genital Autonomy 2017

Die Kundgebung zum heutigen Worldwide Day of Genital Autonomy in Köln war mit vielen informativen und mitreißenden Redebeiträgen und zahlreichen interessierten Passanten ein voller Erfolg.

Neben dieser Vor-Ort-Aktion hat unsere Botschafterin Dr. Nadja Hermann anlässlich des fünften Jahrestages des „Kölner Urteils“ für die Netzgemeinschaft einen gelungenen neuen Comic zum Thema Genitale Selbstbestimmung veröffentlicht.

Update vom 09.05.2017 unter dem Foto.

Mehr unserer Fotos vom WWDOGA 2017 jetzt auf Facebook.

Beim Humanistischen Pressedienst sind zum WWDOGA 2017 drei Artikel erschienen: „Demonstration gegen Genitalverstümmelung in Köln“, ein  Interview mit Prof. Dr. Holm Putzke und der Aufruf  „Das Parlament hat die Pflicht, das Beschneidungsgesetz abzuschaffen“.

5. Worldwide Day of Genital Autonomy in Köln

WWDOGA2015In diesem Jahr feiert das sogenannte Kölner Urteil das erste kleine Jubiläum: Fünf Jahre ist es her, seit das Kölner Landgericht im Jahr 2012 die medizinisch unnötige Vorhautamputation bei einem Jungen für unrechtmäßig erklärte. Mit dem Worldwide Day of Genital Autonomy (Welttag der genitalen Selbstbestimmung) soll auch 2017 wieder an diese zukunftsweisende Entscheidung erinnert werden.

MOGiS e. V., intaktiv e. V. und zahlreiche weitere deutsche und internationale Organisationen rufen daher auf zu einer

Kundgebung in Köln am Sonntag, dem 07.05.2017
Beginn: 12:30 Uhr, Landgericht, Luxemburger Str. 101
Zentrale Kundgebung: 14:00 Uhr, Wallrafplatz am WDR-Funkhaus

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intaktiv wirbt auf Facebook für „un-heil“

Mit dem Slogan „Es ist ein Junge! Was passiert mit seiner Vorhaut?“ wirbt intaktiv auf Facebook für das Ende 2016 in einer Neuauflage erschienene Buch „un-heil –  Vorhaut, Phimose & Beschneidung: Zeitgemäße Antworten für Jungen, Eltern und Multiplikatoren“ von Mario Lichtenheldt. Die Kampagne wendet sich vor allem an Eltern und an Kinderrechten interessierte Menschen.

Wir hoffen, damit viele Interessierte zu erreichen und so die in „un-heil“ enthaltenen umfassenden Informationen über die Vorhaut, ihre Funktionen und die Folgen ihrer Amputation weiter in die Gesellschaft zu tragen.

intaktiv unterstützt CAFGEM-Projekt in Kenia

Quelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.deCAFGEM ist ein nichtstaatliches Projekt, das sich seit 2000 gegen die weibliche Genitalverstümmelung wendet und inzwischen auch über männliche „Beschneidung“ aufklärt. Unterstützt wird das Projekt unter anderem von TABU international e. V. 

Besonders die Ausweitung des Projekts auf eine Aufklärung über männliche Vorhautamputation („Beschneidung“) macht das Projekt aus Sicht von intaktiv so wegweisend, mutig und unterstützenswert. Daher spendet intaktiv 150 € an das Projekt. Mit den gesammelten Spenden soll ein zentrales Bildungszentrum in Kenia finanziert werden. Wir hoffen, dass das CAFGEM-Projekt und das Bildungszentrum dazu beitragen, die genitale Unversehrtheit möglichst vieler Kinder zu erhalten und rufen hiermit zur Unterstützung des Projekts und zur Verbreitung der diesbezüglichen Informationen auf.

Weitere Informationen zum CAFGEM-Projekt und zu der aktuellen Spendenaktion unter

http://verein-tabu.de/afrika.php

https://de-de.facebook.com/TABU-eV-291072460960636/

intaktiv unterstützt TERRE DES FEMMES-Projekt

TERRE DES FEMMES sammelt derzeit über betterplace.org Spenden für die in Burkina Faso gegen weibliche Genitalverstümmelung aktive Association Bangr Nooma (ABN).

Obwohl weibliche Genitalverstümmelung in Burkina Faso bereits seit 1996 gesetzlich verboten ist, ist es in der Praxis schwierig und langwierig, diesen Brauch zurückzudrängen. ABN leistet in den einzelnen Dörfern Aufklärungsarbeit über weibliche Genitalverstümmelung und konnte so schon viele Mädchen und Frauen vor diesem Schicksal bewahren.

Ziel der Spendenaktion ist, in der Region Toukin bis zum 12. November 2016 die weibliche Genitalverstümmelung zu beenden und dies mit einer feierlichen Beerdigungszeremonie der Beschneidungswerkzeuge zu besiegeln.

intaktiv unterstützt dieses Projekt zum Schutz von Mädchen und Frauen in Burkina Faso vor Genitalverstümmelung mit 150 € und wünscht den engagierten und mutigen Helfern vor Ort einen großen und nachhaltigen Erfolg!

4. Worldwide Day of Genital Autonomy in Köln (und andernorts)

WWDOGA2015Auch am vierten Jahrestag des sogenannten Kölner Urteils, mit dem das Kölner Landgericht im Jahr 2012 die medizinisch unnötige Vorhautamputation bei Jungen für unrechtmäßig erklärte, soll an diese zukunftsweisende Entscheidung erinnert werden.

MOGiS e. V., intaktiv e. V. und weitere deutsche und internationale Organisationen rufen daher anlässlich des Worldwide Day of Genital Autonomy (Welttag der genitalen Selbstbestimmung) auf zu einer

Kundgebung in Köln am Samstag, den 07.05.2016
Beginn: 10:00 Uhr, Landgericht, Luxemburger Str. 101
Zentrale Kundgebung: 11:30 Uhr, Wallrafplatz am WDR-Funkhaus

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Unbeantwortete E-Mails

BriefVor genau vier Wochen, am 25. Juli 2015, haben wir an den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime Aiman A. Mazyek und an Prof. Dr. Ulrich Willems von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster geschrieben. Leider haben wir von beiden bisher keine Antwort erhalten, so dass wir an dieser Stelle zunächst nur unsere E-Mails dokumentieren können.

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