Archiv der Kategorie: Aktuelles

Drei Botschafter für intaktiv

Wir freuen uns sehr, zum vierten Jahrestag der Verabschiedung des „Beschneidungsgesetzes“ § 1631 d BGB am 12.12.2016 mit der Psychotherapeutin und Fernsehmoderatorin Angelika Bergmann-Kallwass, dem Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Rolf Herzberg und der Verhaltenstherapeutin und Autorin Dr. Nadja Hermann die ersten intaktiv-Botschafter vorstellen zu können.

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intaktiv-Botschafter sind prominente und/oder in themenbezogenen Fachgebieten qualifizierte Persönlichkeiten, die die Ziele von intaktiv befürworten und unterstützen. Unsere Botschafter treten dafür ein, das Recht auf genitale Selbstbestimmung aller Kinder zu stärken und im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern.

Zur Einführung unserer ersten drei Botschafter hat intaktiv auch eine Pressemitteilung verfasst und versandt, die hier als PDF-Download zur Verfügung steht sowie im Folgenden gelesen werden kann.

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Rückschau auf den Worldwide Day of Genital Autonomy 2016

WWDOGA2015Am 07. Mai 2016 wurde – nicht nur in Köln, sondern auch in Düsseldorf, München und Berlin sowie Sydney, London und zahlreichen US-amerikanischen Städten – zum vierten Mal der Worldwide Day of Genital Autonomy gefeiert. Neben Demonstrationen und Kundgebungen fanden in diesem Jahr auch Filmabende und und Podiumsdiskussionen statt. Ein Bericht über die verschiedenen Veranstaltungen wurde nun durch den Humanistischen Pressedienst HPD veröffentlicht.

Auch die Reden von der Kundgebung in Köln wurden jetzt online gestellt. intaktiv ist dabei mit der Vorsitzenden Viola Schäfer und dem Vereinsmitglied Shemuel Garber vertreten. Erstmals als Redner beteiligt waren Felix Bölter, Vorstandsmitglied und Bundesvorsitzender der Partei der Humanisten, der israelische Journalist und Filmemacher Ari Libsker sowie die Psychotherapeutin und Fernsehmoderatorin Angelika Bergmann-Kallwass. Die Reden von Victor Schiering und Christian Bahls (MOGiS e.V.), Renate Bernhardt (profamilia), Dr. Christoph Kupferschmid (Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte) und dem Blogger Ali Utlu runden die engagierten Appelle für die genitale Selbstbestimmung aller Kinder ab:

YouTube-Playlist von MOGiS zum WWDOGA 2016

intaktiv distanziert sich von AfD

Logo-Ei-200Wie die Süddeutsche Zeitung am 12.03.2016 berichtete, sieht der aktuell vorliegende Programmentwurf der „Alternative für Deutschland“ (AfD) vor, die „Beschneidung“ von Jungen zu verbieten.

Obwohl der Schutz von Jungen vor medizinisch unnötigen Eingriffen an ihren Genitalien auch ein wichtiges Ziel von intaktiv ist, befürworten wir die Wahl der AfD dennoch ausdrücklich und entschieden nicht.

Als Verein mit multikultureller Mitgliedschaft, Kontakten mit Menschen unterschiedlichster Herkunft und dem Grundverständnis, dass alle Menschen gleich viel wert sind und die gleichen universellen Menschenrechte haben, können wir uns mit dem intoleranten, ausgrenzenden und „Deutsche“ bevorzugenden Programm der AfD in keiner Weise identifizieren.

Reden und Berichte vom Worldwide Day of Genital Autonomy 2015

WWDOGA2015Einige Wochen nach dem Worldwide Day of Genital Autonomy Anfang Mai in Köln stehen nun die während der Kundgebung vor dem Landgericht und auf dem Wallrafplatz gehaltenen Reden online zur Verfügung:
http://genitale-selbstbestimmung.de/reden-2015/

Ein ausführlicher Artikel mit Fotos ist außerdem beim Humanistischen Pressedienst (hpd) zu finden:
Die Forderung nach der Unteilbarkeit von Kinderrechten verbindet

Die TAZ wiederum hat unter dem Titel „In der Hose der Anderen“ despektierlich über die Demonstration berichtet, was den Vorstandsvorsitzenden der Partei der Humanisten, David Helmus, zu einem offenen Brief an die Zeitung bewogen hat, der ebenfalls vom hpd veröffentlicht wurde:
Über Hosen und Rechte: Offener Brief an die TAZ wegen Verleumdung von Beschneidungsgegnern

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Pressemitteilung über „Genital Autonomy 2015“

GenitalAutonomyInternationale Stimmen für genitale Selbstbestimmung in Frankfurt / Main 

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Zwei Tage lang, am 08. und 09. Mai, haben in Frankfurt am Main Fachleute, Betroffene und Aktive unterschiedlichen Geschlechts aus 11 Ländern während der erstmalig in Deutschland ausgerichteten „Genital Autonomy“-Konferenz engagiert verschiedene Aspekte von Eingriffen an den Genitalien sowie der genitalen Unversehrtheit und Selbstbestimmung von Jungen, Mädchen und Intersexuellen diskutiert und neue Netzwerke geknüpft.

Pressemitteilung als PDF-Download

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Pressebericht zu „Genital Autonomy 2015“

GenitalAutonomyDie Allgemeine Zeitung aus Mainz hat im Vorfeld der Konferenz ein Interview mit der Vorsitzenden von intaktiv, Viola Schäfer, und dem Vereinsmitglied und „Genital Autonomy“-Referenten Shemuel Garber geführt und am 07.05.2015 über die geplante Konferenz berichtet:

„Für genitale Selbstbestimmung“ bei der Allgemeinen Zeitung

Wir danken Carina Schmidt für das Interesse und die freundliche Zusammenarbeit!

Pressemitteilung zur internationalen „Genital Autonomy“-Konferenz in Frankfurt/Main

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Internationale Konferenz zu genitaler Selbstbestimmung in Frankfurt / Main

Am 08. und 09. Mai trifft sich in Frankfurt am Main ein internationaler Kreis von Referent/innen und Teilnehmer/innen zur „Genital Autonomy“-Konferenz, um unter dem Titel „Myths and Multiple Standards – Mythen und unterschiedliche Maßstäbe“ aktuelle Fragen zu Eingriffen an den Genitalien sowie der genitalen Unversehrtheit und Selbstbestimmung von Jungen, Mädchen und Intersexuellen zu diskutieren. Die Vorträge werden sich mit juristischen, ethischen, medizinischen, psychologischen, religiösen und sozialen Aspekten befassen.

Pressemitteilung als PDF-Download

Update 04.05.2015: Am 03.05.2015 wurde die Pressemitteilung aktualisiert und zusammen mit einer Presseinformation zum Konferenzprogramm und den Referent/innen erneut verteilt.

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Pressemitteilung zum 25jährigen Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention

25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention – Anlass zum Feiern und Fordern

Vor 25 Jahren, am 20.11.1989, wurde die Kinderrechtskonvention von der UN-Generalversammlung verabschiedet. Sie stellt einen großen Schritt dar, Kindern als Trägern eigener Rechte mehr Anerkennung und Möglichkeiten zur Einforderung dieser Rechte zuzuerkennen. Doch längst sind die Forderungen der Kinderrechtskonvention nicht überall umgesetzt. Auch in Deutschland bestehen noch Defizite, beispielsweise in Bezug auf die genitale Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen.

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Vorträge, Reden und Berichte vom Worldwide Day of Genital Autonomy

WWDOGAGut einen Monat nach dem Worldwide Day of Genital Autonomy Anfang Mai in Köln stehen mittlerweile zahlreiche schriftliche Berichte und Medien zu dem Ereignis im Internet zur Verfügung, von denen wir im Folgenden einige zusammengestellt haben.

Die Vorträge des Wissenschaftlichen Symposiums “Genitale Autonomie: Körperliche Unversehrtheit, Religionsfreiheit und sexuelle Selbstbestimmung – von der Theorie zur Praxis” am 06.05.2014 an der Universität Köln stehen hier zur Verfügung:
http://genitale-autonomie.de/videos-der-vortraege/

Auch die während der Kundgebung am darauffolgenden Tag vor dem Landgericht und auf dem Roncalliplatz vor dem Kölner Dom gehaltenen Reden können online abgerufen werden:
http://genitale-selbstbestimmung.de/reden-2014/

Der Humanistische Pressedienst (hpd) hat zwei umfassende und bebilderte Berichte von Symposium und Kundgebung publiziert:
Symposium: http://hpd.de/node/18552
Kundgebung: http://hpd.de/node/18545

Auch MANNdat e.V. berichtet ausführlich von der Demonstration:
http://manndat.de/gewalt-gegen-maenner/bericht-von-der-demonstration-7-mai-2014-anlaesslich-des-worldwide-day-genital-autonomy-koeln.html

Und bereits am Worldwide Day of Genital Autonomy selbst stellte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. folgenden Artikel online:
http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=4932&nodeid=26

Pressemitteilung zum Worldwide Day of Genital Autonomy

WWDOGATag der genitalen Selbstbestimmung: Mit Aufklärung gegen ein Tabu

Mit einer Kundgebung in Köln wird am 07. Mai an das Urteil des Kölner Landgerichtes zur sogenannten Jungenbeschneidung erinnert. Zwei Jahre nach der durch die Entscheidung ausgelösten Debatte besteht nach wie vor viel Aufklärungsbedarf über diese lange tabuisierte Form der Körperverletzung.

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