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Abschaffung der Befunddokumentation für Phimose?

ÜberweisungsscheinWenn eine „Phimose-OP“, beispielsweise wegen einer Vorhautverengung*, durchgeführt wird, muss bisher eine umfassende und 10 Jahre aufzubewahrende Dokumentation erfolgen, die unter anderem Fotos vor und nach dem Eingriff enthält. Nun beabsichtigt die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein jedoch, dem Bewertungsausschuss Ärzte  einen Antrag auf eine neue Eingruppierung von Vorhautoperationen vorzulegen, die ein Wegfallen der bisher erforderlichen Dokumentation zur Folge hätte. Begründet wird die Forderung nach Abschaffung der Fotodokumentation u. a. damit, dass sie eine Verletzung der Intimsphäre der Kinder darstelle und ein hohes kinderpornographisches Missbrauchspotenzial beinhalte.

Update 17.02.2014: Brief von intaktiv an den Bewertungsausschuss

Update 23.04.2014: Antwortschreiben der KBV

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