intaktiv e.V.

“Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.” 

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Auf diesem Grundsatz aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte basieren Ziele und Arbeit von intaktiv e.V. – eine Stimme für genitale Selbstbestimmung. Wir setzen uns für das Recht aller Menschen ein, selbst darüber zu entscheiden, welche nicht unmittelbar medizinisch notwendigen Eingriffe an ihren Genitalien vorgenommen werden. Dieses Ziel wollen wir vor allem durch gesellschaftliche Aufklärung erreichen. 

intaktiv wurde im Mai 2013 gegründet, hat seinen Sitz in Mainz und ist seit November 2013 ein eingetragener Verein. 

Mehr über unsere Ziele und Arbeit in unserem Positionspapier.

Reden und Berichte vom Worldwide Day of Genital Autonomy 2015

WWDOGA2015Einige Wochen nach dem Worldwide Day of Genital Autonomy Anfang Mai in Köln stehen nun die während der Kundgebung vor dem Landgericht und auf dem Wallrafplatz gehaltenen Reden online zur Verfügung:
http://genitale-selbstbestimmung.de/reden-2015/

Ein ausführlicher Artikel mit Fotos ist außerdem beim Humanistischen Pressedienst (hpd) zu finden:
Die Forderung nach der Unteilbarkeit von Kinderrechten verbindet

Die TAZ wiederum hat unter dem Titel “In der Hose der Anderen” despektierlich über die Demonstration berichtet, was den Vorstandsvorsitzenden der Partei der Humanisten, David Helmus, zu einem offenen Brief an die Zeitung bewogen hat, der ebenfalls vom hpd veröffentlicht wurde:
Über Hosen und Rechte: Offener Brief an die TAZ wegen Verleumdung von Beschneidungsgegnern

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Pressemitteilung über “Genital Autonomy 2015″

GenitalAutonomyInternationale Stimmen für genitale Selbstbestimmung in Frankfurt / Main 

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Zwei Tage lang, am 08. und 09. Mai, haben in Frankfurt am Main Fachleute, Betroffene und Aktive unterschiedlichen Geschlechts aus 11 Ländern während der erstmalig in Deutschland ausgerichteten “Genital Autonomy”-Konferenz engagiert verschiedene Aspekte von Eingriffen an den Genitalien sowie der genitalen Unversehrtheit und Selbstbestimmung von Jungen, Mädchen und Intersexuellen diskutiert und neue Netzwerke geknüpft.

Pressemitteilung als PDF-Download

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Pressebericht zu “Genital Autonomy 2015″

GenitalAutonomyDie Allgemeine Zeitung aus Mainz hat im Vorfeld der Konferenz ein Interview mit der Vorsitzenden von intaktiv, Viola Schäfer, und dem Vereinsmitglied und “Genital Autonomy”-Referenten Shemuel Garber geführt und am 07.05.2015 über die geplante Konferenz berichtet:

“Für genitale Selbstbestimmung” bei der Allgemeinen Zeitung

Wir danken Carina Schmidt für das Interesse und die freundliche Zusammenarbeit!

Pressemitteilung zur internationalen “Genital Autonomy”-Konferenz in Frankfurt/Main

GenitalAutonomy

Internationale Konferenz zu genitaler Selbstbestimmung in Frankfurt / Main

Am 08. und 09. Mai trifft sich in Frankfurt am Main ein internationaler Kreis von Referent/innen und Teilnehmer/innen zur “Genital Autonomy”-Konferenz, um unter dem Titel “Myths and Multiple Standards – Mythen und unterschiedliche Maßstäbe” aktuelle Fragen zu Eingriffen an den Genitalien sowie der genitalen Unversehrtheit und Selbstbestimmung von Jungen, Mädchen und Intersexuellen zu diskutieren. Die Vorträge werden sich mit juristischen, ethischen, medizinischen, psychologischen, religiösen und sozialen Aspekten befassen.

Pressemitteilung als PDF-Download

Update 04.05.2015: Am 03.05.2015 wurde die Pressemitteilung aktualisiert und zusammen mit einer Presseinformation zum Konferenzprogramm und den Referent/innen erneut verteilt.

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3. Worldwide Day of Genital Autonomy in Köln

WWDOGA2015Auch am dritten Jahrestag des sogenannten Kölner Urteils, mit dem das Kölner Landgericht im Jahr 2012 die medizinisch unnötige Vorhautamputation bei Jungen für unrechtmäßig erklärte, soll an diese zukunftsweisende Entscheidung erinnert werden.

MOGiS e.V., intaktiv und weitere Organisationen rufen daher anlässlich des Worldwide Day of Genital Autonomy (Welttag der genitalen Selbstbestimmung) auf zu einer

Kundgebung in Köln am Donnerstag, den 07.05.2015
Beginn: 11:00 Uhr, Landgericht, Luxemburger Str. 101
Zentrale Kundgebung: 12:45 Uhr, Wallrafplatz am WDR-Funkhaus

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Befunddokumentation für Phimose #2

ÜberweisungsscheinIm vergangenen Jahr hatte intaktiv sich an den Bewertungsausschuss gewandt, als die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein  einen Antrag gestellt hatte,  der ein Wegfallen der Befunddokumentation mittels Fotos bei Phimose zur Folge gehabt hätte.

Nun wurde erneut ein solcher Antrag – durch die Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V.  – gestellt.  Auch diesmal hat intaktiv an den Bewertungsausschuss geschrieben:

Brief von intaktiv an den Bewertungsausschuss vom 12.02.2015

Genital Autonomy 2015 in Frankfurt

Update 16.02.2015: Link zum Konferenzprogramm ergänzt.

Am 08. und 09. Mai 2015 findet die Internationale Genital Autonomy-Konferenz statt – zum ersten Mal in Deutschland und co-organisiert von intaktiv.

GenitalAutonomy

Unter dem Titel “Myths and Multiple Standards – Mythen und unterschiedliche Maßstäbe” werden namhafte Referenten teilweise in deutscher und zu einem größeren Teil in englischer Sprache im Haus der Jugend in Frankfurt am Main aktuelle Fragen der genitalen Selbstbestimmung von Jungen, Mädchen und Intersexuellen diskutieren.

Detailliertere Informationen zum Programm und zu den Referentinnen und Referenten sind auf der Programmwebseite zu finden.

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FR-Aktion “Was ist gerecht?”

FR-Gerechtigkeitsvorschlag_11-2014In der Frankfurter Rundschau wurde Ende 2014 der Themenschwerpunkt “Gerechtigkeit” auf unterschiedliche Weise bearbeitet. Unter anderem konnten Recherchevorschläge zum Thema “Was ist gerecht?” für eine Online-Abstimmung eingereicht werden, wobei die drei Vorschläge mit dem besten Ergebnis durch die Redaktion recherchiert werden sollten.

Im Namen von intaktiv e.V. wurde von Dr. Meike Beier der Vorschlag “Geschlechterdiskriminierung bei Körperverletzung” mit folgender Fragestellung eingereicht:

“Ist es gerecht, dass in Deutschland innerhalb weniger Monate zwei Gesetze in Kraft getreten sind, von denen eines (§ 226a StGB) die Verstümmelung weiblicher Genitalien vom strafbaren Vergehen zum Verbrechen hochstuft, verbunden mit einer entsprechenden Erhöhung des Strafmaßes, während das andere (§ 1631 d BGB) es Eltern männlicher Kinder freistellt, deren Vorhaut aus beliebigen Gründen amputieren zu lassen, und es gleichzeitig für die betroffenen Jungen unmöglich macht, jemals Klage wegen der an ihnen begangenen Körperverletzung zu erheben?”

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Neuer Buchtipp #2

Quelle: Lupo / pixelio.deUnsere Bücherliste wurde um einen weiteren neuen Buchtipp ergänzt:

Das Projekt Schulbuch-O-Mat hat eine neue Version des elektronischen Schulbuches Biologie 1 für die 7. und 8. Klasse herausgebracht, das alle Pflichtinhalte des Berliner Rahmenlehrplans abdeckt. Das ursprünglich im Sommer 2013 veröffentlichte “Biologie 1″ ist das erste deutschsprachige Schulbuch nach dem Prinzip der Open Educational Resources (OER) und kann auf schulbuch-o-mat.de kostenfrei als E-Book oder PDF-Dokument heruntergeladen werden.

Doch “Biologie 1″ ist nicht nur technisch innovativ. Erstmalig in einem deutschen Schulbuch werden, in den Kapiteln “Geschlechtsidentität und Körperbild” und “Die Geschlechtsorgane”, auch Fragen der genitalen und sexuellen Selbstbestimmung von Mädchen, Jungen und Intersexuellen ausführlich behandelt.

Zu den Buchtipps von intaktiv.

Pressemitteilung zum 25jährigen Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention

25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention – Anlass zum Feiern und Fordern

Vor 25 Jahren, am 20.11.1989, wurde die Kinderrechtskonvention von der UN-Generalversammlung verabschiedet. Sie stellt einen großen Schritt dar, Kindern als Trägern eigener Rechte mehr Anerkennung und Möglichkeiten zur Einforderung dieser Rechte zuzuerkennen. Doch längst sind die Forderungen der Kinderrechtskonvention nicht überall umgesetzt. Auch in Deutschland bestehen noch Defizite, beispielsweise in Bezug auf die genitale Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen.

Pressemitteilung als PDF-Download

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